Ivan Jurkoviè

Eine
neue Variante des hohen Bodens
In der "Bienenwelt" Nr. 6/2003 habe ich über meine Variante des
hohen Bodens recht ausführlich berichtet.
Der 17cm hohe Boden hat ein Volumen von 25 Liter und hinten eine Öffnung
von 37m5x14cm. Die Konstruktion hat sich in der Zwischenzeit nicht verändert,
jedoch haben sich zusätzlich drei nennenswerte Betriebsmöglichkeiten ergeben,
die ich hier nachträglich vorstellen möchte.
Spiegelschwarmkontrole
Durch die "Hintertür" des hohen Bodens ist immer ein Blick auf
den unteren Wabenbau möglich. Aber mit ein Spiegel, der auf Boden aufgelegt
wirderd, emöglicht zusätzlich die Begebenheiten im Brutraum mühelos zu kontrollieren,
ohne die Beute von oben öffnen und kippen zu müssen. Die Königinnen bei
meinen Völkern brüten bis Mai nur in dem ersten Magazin.
Eine Zweizargenüberwinterung habe ich schon vor Jahren aufgegeben. Eine
"Spiegel-schwarmkontrole" ist in dieser Zeit vollkommen
ausreichend und ich spare damit sehr viel Zeit.

Der
17cm hohe Boden

Der
Spiegel in einem Rahmen
eingesetzt und mit schiebbaren Deckel.

Die
"Spiegeldiagnose"

Nach
Entfernung der Bausperre geben
wir paar Rauchstöße und die Bienen werden
sich zwischen die Waben ziehen

Im
Spiegel sind deutlich Weiselzellen
zu erkennen -das Volk will schwärmen
Wenn
die Bausperre zu tief liegt,
entsteht Wildbau. Auf den Spiegel legen
wir eine PVC-Folie, auf welche die
abgeschnittenen Drohnenwaben fallen.
Der Autor:
Ivan Jurkovic, Univ. Dipl. Ing.
Objavljeno:
Bienenwelt in Alpenländische
Slo-1231 Ljubljana Bienenzeitung 2005/4
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